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soccer-jo

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1

Mittwoch, 4. März 2009, 07:27

Sonntagsspiel 15 Uhr Erste Bundesliga

Der DFB hat, wie bekannt, vor, neben Freitag, Samstag und Sonntagabend auch Sonntag Nachmittag gegen 15 Uhr ein Bundesligaspiel stattfinden zu lassen.

Dies würde zu Lasten der Amateurvereine gehen, für die der Sonntagnachmittag bisher reserviert wäre. Viele Zuschauer blieben weg, die Vereine hätten durch fehlende Eintrittsgelder und weniger Verzehr große Einbußen. Aber der große DFB wird dies durchzíehen.

Wie ist eure Meinung dazu? :kopfball:

2

Mittwoch, 4. März 2009, 07:45

Also ich bin FC Fan.
Wenn jetzt Sonntag Nachmittag Bochum gegen Cottbus spielen würde, und ich an normalen Sonntagen immer meinem Dorfverein zuschauen würde, dann würde ich das an diesem Sonntag auch machen ;)

Wenn der FC spielt, dann wäre ich wohl nicht am Platz.

Haghi

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3

Mittwoch, 4. März 2009, 09:02

Ich weiß nicht,

viele Vereine nutzen die Möglichkeit einen Premiere Reciever aufzustellen. Es ist vielleicht auch eine Chance den ein oder anderen mehr zum Sportplatz zu bekommen, weil er zu Hause nicht die Möglichkeit hat sich das live anzuschauen.
Für Vereine die dies nicht nutzen können natürlich ein klarer Nachteil, das zu diesem Zeitpunkt ein Bundesligaspiel stattfindet.
Immer der 9er!!!!!!!!!! :evil:

4

Donnerstag, 5. März 2009, 18:11

Schaden die neuen Bundesligaanstoßzeiten zur neuen Saison 2009-2010 den Amateurvereinen?

Was ist eure Meinung dazu? Hir sind die Fakten:

Das neue Wochenende der Bundesliga

Freitags stehen wie gewohnt um 18 Uhr drei Zweitligapartien auf dem Programm, das Erstligaspiel wird um 20.30 Uhr angepfiffen. Allerdings kann dieses bis zu sechsmal pro Saison - immer nach Fifa-Abstellungsperioden - auf Samstag, 15.30 Uhr, verschoben werden. Entfällt das Freitagsspiel der Bundesliga, wird eine Partie der 2. Liga von 18 Uhr auf 20.30 Uhr verschoben.

Um 15.30 Uhr am Samstag beginnen auch künftig fünf Bundesligapartien, eine wird in der Regel um 18.30 Uhr angepfiffen. Diese wiederum kann jedoch bis zu fünfmal pro Spielzeit - jeweils nach Uefa-Cup-Partien - auf Sonntag, 17.30 Uhr, verschoben werden. Zusätzlich finden um 13 Uhr zwei Zweitligaspiele statt. Der Sonntag wird neu gestaltet. Die 2. Liga beginnt um 13.30 Uhr. Um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr wird in der Regel jeweils ein Erstligaspiel angepfiffen. Das Montagsspiel der 2. Liga bleibt auch künftig erhalte




Düren.
Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor: Es ist
Sonntagnachmittag, 15 Uhr. Der SC Kreuzau 05 trifft auf Columbia Drove.
Ein brisantes Lokalduell in der Kreisliga B, beide Orte und Sportplätze
liegen nur wenige Kilometer auseinander.







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Der Schiedsrichter pfeift an, doch statt der sonst üblichen rund 100
Zuschauer hat sich nur eine Handvoll Interessierte auf den Sportplatz
verirrt. Die übrigen Fans sitzen in den eigenen vier Wänden, in einer
Gaststätte oder sogar im Stadion, weil sie lieber live mitfiebern
wollen, wie Prinz Poldi im FC-Trikot auf seinen alten Verein Bayern
München trifft.


Geht doch gar nicht, denken Sie vielleicht jetzt. Geht aber doch!
Der neue Bundesligaspielplan, der ab der kommenden Saison gilt, macht
es möglich. Bleiben im Amateurfußball nun Zuschauer aus? Oder laufen
sogar Spieler davon? Die Reaktionen in Düren sind unterschiedlich.



Einer, bei dem normalerweise alle Fäden zusammenlaufen, ist Manfred
Schultze, der Vorsitzende des Fußballkreises Düren. Zusammengelaufen
ist bei ihm in den vergangenen Monaten jedoch gar nichts, sehr zu zu
seinem Unmut. «Von 110 Vereinen hat sich keiner gemeldet», ärgert sich
Schultze. Ärger hin oder her, der Vorsitzende glaubt nicht daran, dass
sich noch etwas ändert.



Mehr noch: «Wir hätten viel früher reagieren müssen. Die 2. Liga spielt
schon seit einigen Jahren am Sonntag, und zeitweise waren Borussia
Mönchengladbach, der 1. FC Köln und Alemannia Aachen zusammen in dieser
Liga», sagt er. Am kommenden Wochenende hat DFB-Boss Theo Zwanziger die
Vertreter der Fußballkreise zu einem Gespräch nach Frankfurt
eingeladen. Schultze: «Ich glaube nicht, dass dabei etwas herauskommt.
Wir werden mit der Situation leben müssen.»


Aber womit müssen die Amateurvereine leben? «Wir brauchen uns
nicht zu wundern, wenn noch mehr Amateurvereine über die Wupper gehen,
aber das scheint den Entscheidungsträgern egal zu sein», ärgert sich
Kalle Kiesant, Trainer des SC Kreuzau 05. «Meines Erachtens ist das
falsch, weil die Zuschauer ausbleiben. Außerdem gibt es sicher auch
einige Spieler, die lieber Bundesliga schauen wollen», befürchtet der
Trainer. Manfred Schultze ergänzt: «Ich habe schon gehört, dass sich
Spieler dann lieber die Bundesliga ansehen wollen, statt selbst die
Schuhe zu schnüren.»


Mit diesem Problem muss sich Torsten Schmitz nicht herumschlagen.
«Bei uns werden sicher keine Spieler wegen der neuen Anstoßzeiten
aufhören, aber in den unteren Ligen kann ich mir das schon vorstellen»,
sagt der Trainer des Mittelrheinligisten GFC Düren. Und genau aus
diesem Grund befürwortet Schmitz Proteste wie sie jetzt in Westfalen
stattgefunden haben: «Proteste sind gut, aber alle müssen mitmachen.
Ich wäre dabei!»
Rainer Bartz,
Vorsitzender von Jugendsport Wenau, sieht das anders: «Protestaktionen
würden wir uns nicht anschließen, wir nehmen die Neuregelung hin.»
Bartz befürchtet nicht, dass Spieler die Schuhe an den Nagel hängen.
Den Zuschauern kommt der Verein entgegen: 2000 Euro lässt sich der
Verein das Bezahlfernsehen kosten, um die Bundesligaspiele zu zeigen.


Einen anderen Aspekt bringt Thomas Klein, Geschäftsführer von
B-Ligist BC Oberzier, ins Spiel: «Geld regiert die Welt. Die Bundesliga
will so den Anschluss an die großen Ligen Spanien, England und Italien
schaffen, da können wir nicht immer klagen. Das Topspiel soll ohnehin
am Samstag sein. Und für Bielefeld gegen Cottbus lässt am Sonntag doch
keiner den Amateurfußball sausen. Einen großen Zuschauerschwund werden
wir in den unteren Klassen daher nicht erleben.»


Kalle Kiesant würde indes gerne etwas unternehmen: «Irgendwas
müsste man machen. Ich denke, wir sollten Akzente setzen. Das Ganze ist
nur Geldmacherei für die großen Vereine. Die Amateure bleiben dabei auf
der Strecke», sagt er und denkt dabei mit Schrecken an ein brisantes
Derby zwischen «seinem» SC Kreuzau und Columbia Drove - vor fast leeren
Rängen.

Stoffel

unregistriert

5

Donnerstag, 5. März 2009, 18:39

Ich sag mal so.Wer seine eigene Mannschaft wegen nem Bundesligaspiel hängen läßt sollte mit dem Fußball gleich aufhören.Die meisten Spiele werden desöfteren wiederholt,dann kann man die auch abends noch sehen,sofern man Premiere hat.Gut wenn man natürlich ne Dauerkarte hat und sein Verein spielt Sonntags um 15 Uhr hat man natürlich ein Problem.Aber ich sage sowieso,die Herren die permanent die Regeln und was weiß ich was ändern haben den Knall verpaßt und selber zum Großteil noch nie gegen nen Ball getreten.So wird auf Dauer der Fußball kaputt gemacht und das nicht nur im Amateurbereich.

6

Donnerstag, 5. März 2009, 20:27

premiere abbestellen

hallo,
möchte hier mal kurz meinen Senf dazugeben. Meiner Meinung nach hat die ganze Sch.....ose mit der Refinanzierung durch Premiere zusammen.
Da durch die Sonntagnachmittagübertragung mir ein Teil der Bundesliga vorenthalten wird, wäre zu überlegen, den Monatsbeitrag entsprechend zu kürzen.
Würden dieser Meinung viele sein, wäre der Unfug schnell beendet. Da wenige Zuschauer = weniger Werbewert.





Nicht immer gut aber immer besser

GFC-Spritti

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7

Freitag, 6. März 2009, 00:03

Was soll denn der Premiere Reciever bringen? Entweder man schaut am Platz seinen Verein oder in der Kneie Bundesliga. Beides parallel ist fast unmöglich.
Die getroffene Regelung muss man zwiespältig sehen. Zum einen wollen wir den deutschen Fussball europäisch in der Spitze sehen. Dies geht nur mit mehr Millionen aus dem Pay-TV. Diese Mehreinnahmen sind nur durch den Sonntagstermin realiserbar, nachdem das Kartellamt den Deal mit Leo Kirch verboten hat.
Andererseits sind wir alle Freunde des Amateurfussballs und diesen gestalten wir und halten auch am leben. Ich befürchte das uns viele Gelegenheitszuschauer abhanden kommen werden. Die Hardcore Fans werden weiter kommen, nur leider sind diese meist älter und sterben aus. Die Regelung wird zu einem Zuschauerschwund führen. Dies heisst zum einen weniger Zuschauereinnahmen und weniger Einnahmen aus Getränkeverkauf. Der Zuschauerschwund wird auch zu einem Schwund der Sponsoreneinnahmen führen. Viele Vereine werden deswegen auf Dauer kaputt gehen. Das einzige was man hoffen kann. Die Hardcore-Fussballer werden ihrem Hobby natürlich weiterhin nachgehen aber wegen dem schwindenden Interesse auch immer mehr die Lust verlieren.
Danke DFB für diesen Riesendienst für die kleinen Vereine, du bist ein Top-Dachverband.

börni

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8

Freitag, 6. März 2009, 10:30

@ GFC-Spritti,dieser Beitrag hätte von mir sein können.Du triffst den Nagel genau auf den Kopf.Man sollte den Herren Zwanziger und seiner Muppetshow den allerwertesten aufreisen bis zum Stehkragen.Diese Herren sind die Totengräber des gepflegten Amateurfussballs.
Ball flach halten und hoch gewinnen :thumbup: Wer Rechtschreibfehler sucht und findet, darf sie behalten.Korrekturen derselbigen ist untersagt. :thumbsup:

9

Freitag, 6. März 2009, 16:51

Also, wie schon in der Dürener Zeitung am Donnerstag 05.03.2009 von mir erwähnt, glaube ich nicht, an viele Ausfälle. Laut DFB soll das Topspiel des Spieltags am Samstagabend sein, dann bleibt für den Sonntag nicht mehr viel übrig. Und als Köln, Mönchengladbach und Aachen in Liga 2 angetreten sind und mehr als einmal Sonntags um 14.00 Uhr gespielt haben, spürten wir in Oberzier auch keinen Zuschauerschwund. Außerdem können auch nur die Leute fehlen, die Premiere haben und irgendeine Dorfkneipe wird Sonntag um 15.00 Uhr sicherlich nicht die Tür öffnen. Also ich bleibe dabei: Der Zuschauerschwund wird sich mehr als in Grenzen halten.
Mitleid kriegt man Geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten!!

10

Freitag, 6. März 2009, 19:32

ich bin Fan vom SC Stetternich und kann mir nicht vorstellen für ein Bundesliga Spiel den SC nicht anfeuern zu können.

Sehe es wie Toni

Tuffi10

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11

Freitag, 6. März 2009, 22:51

Kein neues Problem

Wegen einer Fußballübertragung wird keiner seinen Verein im Stich lassen. Wie ist es denn z.B. bei der Alemannia Aachen. Die spielen noch sonntags zur besten Amateurspielzeit. Nie würde ich dorthin fahren und meinen Amateurverein schwänzen. Und dies, obwohl ich Dauerkarteninhaber und Mitglied der Alemannia bin. Lösen könnte man das Problem indem man die Sonntagsspiele der Profis eben sehr spät ansetzt und die der Amateure etwas früher. Dann könnte man beide Spiele verfolgen. Wie heißt es so schön: Man muß Prioritäten setzen.

Profifußball ist eben Geschäft und Wirtschaft. Die Herren in Frankfurt bestimmen eh, wie sie sich am besten bereichern können. Die Zeiten eines Egidius Braun sind leider vorbei. Der liebe Mann hatte seine Amateure immer an erster Stelle stehen und was er sagte war "Gesetz". Die Herren, die heute da oben stehen, sind gesteuert von Medien, Euro, Gas, Erfolgswahn etc.

War ich zu hart? :)

12

Samstag, 7. März 2009, 08:40

@ Broe: Thema veschieben ???

(zu Sonntagsspiel 1 bundesliga 15.0o Uhr Offtopic)
Mitleid kriegt man Geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten!!

AnKi1979

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13

Samstag, 7. März 2009, 09:20

Das ist schön das ihr das alle so könnt - im ruhrpott sieht das aber leider ein wenig anders aus. Seit dem ich da regelmäßiger verkehre ;-) kann ich die situation ganz gut beurteilen.

Da ist meistens der lieblingsverein direkt vor der tür - die dauerkarten werden in den familien übertragen. nicht zu einem heimspiel zu gehen ist schlechthin ein - nogo

Und in unserer region habe ich es in mannschaften schon oft erlebt das spieler die ne karte für ein spiel hatten lieber dorthin gefahren sind. das natürlich zeitg gesagt haben. aber war so. daher kann jetzt hier jeder schreiben das er es nicht tut. den fall wird es immer geben. bei uns eher vereinzelt aber regionenspezifisch schon flächendeckend.

zuschauereinbrüche - ist das gleiche - wenn jemand bei fortuna dortmung gucken geht und borussia spielt zeitgleich - erübrigt sich die frage wo die gucken gehen. hier in unserer region gebe ich toni recht.

es manchmal sinnvoll über den tellerand hinauszuschauen....

GFC-Spritti

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Beruf: niedergelassener Rechtsanwalt

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14

Samstag, 7. März 2009, 14:48

Ich hoffe ja auch das die Zuschauer nicht extrem ausbleiben. Aber das ganze hat doch eine Rattenschwanz. Viele kleinere Sponsoren werden sich überlegen, ob sie weiterhin den lokalen / dörflichen Verein unterstützen, da man wegen der Diskussion um die Anstoßzeiten befürchten wird, das der eh geringe, Werbeeffekt noch kleiner wird und man in der momentanen wirtschaftlichen Situation dann lieber keine Unterstützung für den lokalen Fussballverein geben wird.

15

Sonntag, 8. März 2009, 10:41

Also ich kann mir nicht vorstellen, dass die lokalen Unternehmen den Sport wegen dem Werbeeffekt unterstützen.
Ich denke, das macht man, weil man es absetzen kann und einen Bezug zu dem Verein hat. :)