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1

Sonntag, 1. Juli 2012, 09:54

Sollten Nationalspieler die Hymne mitsingen

Habe gerade in der Bild am Sonntag einen interessanten Artikel gelesen.

Würde gerne mal die Meinung der anderen hier dazu wissen.

http://www.bild.de/politik/kolumnen/pete…40506.bild.html
"Die fußballerische Intelligenz ist die Grundlage, um einen sportartspezifischen Intellekt aufzubauen."
Peter Neururer

Captain

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Beruf: Senior Systemmanager und Leiter Testbetrieb

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2

Sonntag, 1. Juli 2012, 15:50

Wenn es einen Text gibt, dann sollte dieser auch von den Spielern gesungen werden.
Da macht sich keiner zum Affen, wieviele Fans stehen im Stadion mit der Hand auf dem Adler und singen mit?
Bei unseren Fussballmillionären ist das aber nicht mehr der Patriotismus, sondern einfach nur der finanzielle Anreiz für ihr Land zu spielen.
100000 Euro haben die Jungs jetzt für die Halbfinalteilnahme bekommen. Kann sich Poldi ja mal wieder nen R8 kaufen..für die harte Arbeit die er in seinem 5 Sterne Urlaub erbracht hat.

Bzgl. singen von Nationalhymnen hätten diese Länder es aber was schwieriger:
1. Spanien
2. San Marino
3. Puerto Rico
4. Somalia
5. Mauretanien
6. Niederländische Antillen
7. Vereinigte Arabische Emirate
8. Bosnien-Herzegowina

die haben nämlich keine Hymnen mit Text..die können nur summen.
Got a little Captain in you? - (Werbeplakat von Captain Morgan) :P

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Captain« (1. Juli 2012, 21:10)


3

Sonntag, 1. Juli 2012, 17:15

SOMMERLOCH
:kopfball: Fussball ist kein Nonnen-Hockey :kopfball:

4

Montag, 2. Juli 2012, 07:53

ich denke wenn wir Europameister geworden wären, hätte sich kein Mensch drüber aufgeregt :-)

börni

Mannschaftskapitän

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Wohnort: Düren

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5

Montag, 2. Juli 2012, 09:58

Dann lies mal diesen Artikel hier:




Unions-Politiker fordern nach EM-Aus Hymnen-Pflicht für Nationalspieler









Berlin - Nach dem Ausscheiden der deutschen
Nationalmannschaft bei der Fußball-EM ist in Politik und Sport eine
Debatte über die Hymnen-Verweigerung etlicher Fußballnationalspieler
entbrannt.
















Sollen nach dem Willen einiger Unionspolitiker künftig die Nationalhymne singen: Mesut Özil, Jérôme Boateng und Sami Khedira. © Imago/Ulmer/Cremer



Fußball-Legende Franz Beckenbauer sagte der "Bild"-Zeitung
(Montagausgabe): "Die Begeisterung muss vor dem Anpfiff schon einsetzen –
und dabei hilft gemeinsames, lautes Singen. Bei der Hymne vor meinem
ersten Spiel als DFB-Teamchef 1984 kauten unsere Spieler Kaugummi oder
guckten in die Luft. Die Argentinier dagegen sangen aus vollem Herzen –
und gewannen 3:1. Da habe den Text unserer Hymne an die Spieler
verteilen lassen und die Singpflicht eingeführt. So wurden wir 1990
Weltmeister."

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sagte dem Blatt: "Es
sollte zum guten Ton gehören, dass die Spieler die Hymne mitsingen. Sie
spielen schließlich für die deutsche Nationalmannschaft und nicht für
sich selbst! Peinlich genug, dass wir darüber diskutieren müssen,
eigentlich müssten die Spieler von selbst darauf kommen!"








Voting

Sollte es eine Hymnen-Pflicht für die Nationalspieler geben?



  • Nein, jeder soll selbst darüber entscheiden.22%
  • Ja, auf jeden Fall.78%
4280 StimmenIhre Stimme wurde gezählt



Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU): "Es ist eine Ehre,
für sein Land zu spielen. Daher sollte es für jeden Nationalspieler
selbstverständlich sein, die Hymne mitzusingen – weil sie Botschafter
unseres Landes sind!"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU): "Zum Länderspiel und
zur Nationalmannschaft gehört die Nationalhymne. Wer dazu keine Lust
hat, sollte in seinem Verein bleiben." Hessens Innenminister Boris Rhein
(CDU): "Ich habe mich schon sehr geärgert, dass nicht alle Spieler
unsere Hymne mitgesungen haben. Wer für Deutschland spielt, sollte das
Deutschlandlied singen können. Hier kann das Team von anderen Nationen
lernen."


weiter
lesen:
http://web.de/magazine/em-2012/deutsches….html#.A1000145
Ball flach halten und hoch gewinnen :thumbup: Wer Rechtschreibfehler sucht und findet, darf sie behalten.Korrekturen derselbigen ist untersagt. :thumbsup:

6

Montag, 2. Juli 2012, 10:31

Also was der Beckenbauer erzählt ist doch nicht mehr ernst zu nehmen.
Nur wegen der Hymne sind sie Weltmeister geworden :-D

Dann müsste Spanien ja nur noch verlieren, weil die armen Schweine keinen text haben. Könnten ja wenigstens "LALALALA" singen.
Und die Italiener singen aus vollem Herzen ;-)

Mir persönlich ist es egal, ob jemand die deutsche Nationalhymne singt. Ich singe auch nicht vor dem fernseher mit.
Zudem kann ich auch verstehen, wenn man sie nicht mitsingt, weil doch in vielen Nationalspielern 2 Herzen schlagen, da Migrattionshintergrund.

Aber wenn man keine Probleme hat, dann...

Ähnlich die Disksussion mit den deutschen Fähnchen und der Bezug zu Nationalismus und Patriotismus

7

Montag, 2. Juli 2012, 12:55

Mir persönlich würde es deutlich besser gefallen, wenn ALLE unsere Hymne mitsingen würden.

ABER, das hat natürlich nix mit dem Spiel zu tun. Auch wenn bei unserem Aus gegen Italien die Medien dieses Thema forciert haben, das ist totaler Quatsch hier eine Ableitung zum Spielausgang zu ziehen. Wie bereits erwähnt wurde, dann wäre Spanien bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Die haben nämlich noch nicht einmal einen Text, den die mitsingen könnten.

Im übrigen würde ich es auch bevorzugen, wenn jeder Fan die Hymne mitsingt! Sowohl im Stadion als auch zu Hause oder beim Public Viewing!

Tuffi10

Führungsspieler

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Beruf: Diplom-Kaufmann

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8

Montag, 2. Juli 2012, 18:31

Was hat die Hymne mit Fussball zu tun? Hat jemand schon mal Vettel oder Schumi singen gehört? Das Singen erinnert mehr an "schlimme" Zeiten, die wir alle nicht mehr wollen. Wenn schon gewollt ist, daß man sich als Deutsche präsentieren möchte, dann schenkt jedem Spieler des Gegners eine Wimpelchen oder sonst etwas besonderes. So haben wir es immer mit unseren Jugendlichen gemacht als wir gegen ausländische Mannschaften gespielt haben. :P

9

Dienstag, 3. Juli 2012, 07:54

Das Singen erinnert mehr an "schlimme" Zeiten, die wir alle nicht mehr wollen.




Also jeder der die Hymne mitsingt ist ein Nazi. Na alle Achtung!

10

Dienstag, 3. Juli 2012, 08:14

@ broe

Franz Beckenbauer ist für mich ein Fabelwesen ;) aber ich glaube ganz unrecht hat er nicht.

wenns um die Prämienausschüttung geht verzichten die ja auch nicht weil zwei herzen in der brust schlagen. ich erwarte das jemand der mich vertritt der mein vaterland vertritt das mit stolz tut. und vor diesem hintergrund gehört für mich das mitsingen der nati dazu!!! und wenn die das aus emotionalen gründen nicht können - scheinen sie von dem schritt für deutschland zu spielen nicht wirklich überzeugt zu sein. das wäre für mich ok - vollkommen - nur dann sollen sie für das land spielen von dem sie überzeugt sind. nemo würde die türkische nati mitsingen (wenn die nen text hat) davon bin ich überzeugt.

für mich spielen daher finanzielle anreize eher ne rolle um für deutschland zu spielen

eine singpflicht ist dagegen vollkommener quatsch!!! das muss aus dem herzen kommen
"Die fußballerische Intelligenz ist die Grundlage, um einen sportartspezifischen Intellekt aufzubauen."
Peter Neururer

11

Dienstag, 3. Juli 2012, 10:41

AnKi sprichst mir aus der Seele. Bis Sonntag mein lieber.
Gruß
Immer weiter... :kopfball:

12

Dienstag, 3. Juli 2012, 11:25

Also dass die das nur aus finanziellen Aspekten machen, glaub ich nicht.

Die haben jetzt 100.000 Euro bekommen. Das ist viel Geld. Aber für die ganzen Großverdiener (nehmen wir mal die ganz jungen Spieler raus, die aber sicher auch nicht schlecht verdienenen) wie Schweini, Klose, Poldi, Gomez, Özil, etc. doch eher ein Taschengeld.
Und ich würde nicht für so einen geringen Prozentsatz 3 wochen zusätzlich "arbeiten" und das auch noch von zu Hause weg :-)

Ich denke schon, dass es für alle eine Herzensangelegenheit ist und es den Jungs auch Spass macht.

Man kann und sollte die Leute nicht zwingen die Hymne zu singen und ihnen dann auch noch vorwerfen sie wären nicht mit dem ganzen Herzen dabei. Dafür kennt man die Spieler einfach zu wenig.
Und was das Vaterland angeht - dadurch dass jedes Land immer europäischer wird, erübrigt sich das immer mehr und mehr. Warum darf ein Özil nicht zwei Vater/Mutter Länder haben? Oder ein Khedia, oder ein Poldi/Klose, etc.

Zudem - ich singe auch nicht immer die Hymne mit, bin ich dadurch weniger stolz auf mein Land oder die Nati? Kann man das so pauschalisieren? :-)

Tuffi10

Führungsspieler

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13

Dienstag, 3. Juli 2012, 12:40

@Michel: kann es sein, daß du zu lange in der Sonne gelegen hast? :thumbdown:

@Anki u. Jakusi: genauso ist es.

14

Dienstag, 3. Juli 2012, 13:16

Ich würde den Text einfacher machen ...

Isssssch liebe deutsche Land isssssch liebe deutsche Land isssssssch liebe DEUTSCHELAAAND !!!

Son Kack hab ich noch nie gehört, ist mir doch scheissegal ob die Herren Nationalspieler singen oder nicht , die sollen Fussball spielen und nicht singen.

Italien hat im Finale auch wie blöd gesungen und 0:4 verloren , also alles Kappes !!!
Null Bock

15

Dienstag, 3. Juli 2012, 15:51

Ich meine es geht doch einfach darum, dass ich mich mit der Mannschaft identifiziere für die ich spiele.
Früher haben sich die Spieler, die den Geißbock auf der Brust trugen, auch mit dem FC identifiziert, ganz einfach
weil die meisten aus dem Rheinland kamen und schon von Kind an eine Beziehung zum FC hatten.
So ähnlich sollte das auch bei unseren Nationalspielern sein. Ich glaube nicht, dass ein Özil oder ein Podolski für
Deutschland spielen würden, wenn sie in der Türkei und in Polen die gleichen Chancen hätten in einer guten Mannschaft zu spielen, was zweifellos ihre Karriere fördert. Vor allem aber die besseren Verdienstchancen
(Werbung etc) sprechen für Deutschland. Im Ergebnis glaube ich nicht, dass sie sich mit Deutschland identifizieren
und aus diesem Grund für Deutschland spielen.

16

Dienstag, 3. Juli 2012, 16:38

Das ist halt eine persönliche Einstellung eines jeden, der das auch für sich entscheiden muss.
und vom Gesang auf die Identifikation zu schliessen ist mir doch etwas zu oberflächlich.


Ich denke man unterschätzt die jungen Spieler, denn auch ein Nuri Sahin hätte für Deutschland ran gedurft.

17

Dienstag, 3. Juli 2012, 20:01

Ich kann die Gedanken von Broe nur unterschreiben!
Mitleid kriegt man Geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten!!

18

Dienstag, 3. Juli 2012, 20:40

Ich kann die Gedanken von Broe nur unterschreiben!





Ich habe das nicht nur auf das Singen der Nationalhymne bezogen. Man höre sich doch nur mal die Interviews
der genannten Spieler an. Ich habe noch nie gehört, dass die voller Überzeugung gesagt haben, dass sie stolz sind
für Deutschland zu spielen. Im Gegensatz z.B zu anderen Nationen , wo man zu dem Land und der Mannschaft steht
für die man spielt. Bei Podolski z.B. hört man nur immer, wie gerne er in Polen ist und wie toll er die Menschen
dort findet.
Ich beziehe das aber bewusst nicht nur auf die Spieler mit Migrationshintergrund. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als ein Toni Schumacher für seinen Heimatverein als Jugendnationalspieler noch einige Spiele in der
1. Mannschaft spielte, obwohl zahlreiche Profivereine lockten. Georg Stollenwerk z.B. machte
noch einige A-Länderspiele als er noch in der 1.Mannschaft von Düren 99 spielte.

Für die Beiden kam als Rheinländer ein Vereinswechsel nur zum FC Köln in Frage. Man kann natürlich sagen, dass sich die Zeiten geändert haben. Was ich damit aber sagen will, ist, dass es sehr schwierig ist, eine emotionale Bindung für ein Land (oder einen Verein) aufzubauen, wenn man nicht den nötigen Hintergrund hat. Sei es die Bindung durch die Nationalität ( von Geburt und durch die Familie ) oder eine längere Zugehörigkeit zu einem Verein. Oder kann mir jemand sagen, wie auch ein Amateurspieler eine Bindung zu einem Verein aufbauen kann, wenn er fast jedes Jahr den Verein wechselt ?

Captain

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19

Dienstag, 3. Juli 2012, 20:53

denn auch ein Nuri Sahin hätte für Deutschland ran gedurft


Da haben wir es doch..denn Nuri Sahin ist Stolz darauf für sein Vaterland zu spielen, auch wenn er in Lüdenscheid geboren wurde. Aber seine ganze Familie kommt aus der Türkei.
Genauso ein Jermaine Jones. Der hätte auch für Deutschland gedurft. Beide hätten meines erachtens realistische Chancen gehabt für Deutschland zu spielen und auch aufzulaufen.
Die Jungs schauen nicht nach Prestige oder Werbung, sie machen dies für ihr Herz.

Aber nehmen wir doch mal Sean Dundee...damals beim KSC Torschützenkönig. Da hat man ihn schnell eingedeutscht damit er spielen konnte und was passiert...er wird Deutscher und danach traf er kein Scheunentor mehr. Aber Werbung war auf jedenfall genug da.

@Broe:
Sicherlich sind die 100000 Euro peanuts für die Herren Millionäre. Aber man beachte das die Jungs ein 5-Sterne Hotel hatten wo sie sich um nichts kümmern mussten, das sie Montags mit einer Chartermaschine nach hause geflogen wären, aber dadurch das sie frühre rausgeflogen sind wurden sie mit LearJets nach Hause geflogen. Das ist doch wie Urlaub mit ein bisschen Fussball spielen. Ich erinnere mich an Georg "Schorsch" Herrmanns von Krauthausen, der nimmt zum Robinson Club auch immer seine TW-Hanschuhe mit und kickt da noch ein wenig rum, nach seinen Möglichkeiten. Das ist auch nichts anderes. Urlaub und Fussball spielen.

Mein Fazit:
Wer für Deutschland spielt sollte dies aus Leidenschaft tun und nicht aus anderen Beweggründen. Eier hätten die Jungs, wenn jeder seine Prämie an ein Kinderhilfswerk oder so Spenden würde. Das hätte Charakter...aber ich hab irgendwo gelesen, das ein gerade abgestiegener Spieler sich in London schon nen R8 bestellt hat.
Ob nun mit oder ohne Hymne...einfach aus Leidenschaft und aus Stolz und nicht aus falschem Ehrgeiz oder um Äußerungen Tätigen zu können wie:"Ich bin müde, wenn der Trainer mich auf die Bank setzt, dann ist das ok."...das hätte es unterJupp Derwall nicht gegeben.

So und nun ins Bett.
Gruß der "HalbfinalsAufstellungs"enttäuschte Captain.
Got a little Captain in you? - (Werbeplakat von Captain Morgan) :P

20

Mittwoch, 4. Juli 2012, 07:58

Zitat


Da haben wir es doch..denn Nuri Sahin ist Stolz darauf für sein Vaterland zu spielen, auch wenn er in Lüdenscheid geboren wurde. Aber seine ganze Familie kommt aus der Türkei.
Genauso ein Jermaine Jones. Der hätte auch für Deutschland gedurft. Beide hätten meines erachtens realistische Chancen gehabt für Deutschland zu spielen und auch aufzulaufen.
Die Jungs schauen nicht nach Prestige oder Werbung, sie machen dies für ihr Herz.


Und woher weißt du das? Woher weißt du, dass die deutschen Nationalspieler das nicht so sehen? Das ist aus meiner Sicht einfach eine Diskussion, die aus der Enttäuschung entsteht. Bei einem Sieg wäre das wohl nicht interessant gewesen.
Jermaine Jones hatte übrigens nicht so große Chancen und hat sich deswegen noch schnell für die USA spielberechtigen lassen. Aber das ist ja auch ok, weil er da nun mal auch Wurzeln hat.

Mir will es nicht in den Kopf, dass ein Spieler mit Migrationshintergrund, kein Recht darauf hat, ein wenig hin und her gerissen zu sein.
Und die Geschichten von anno dazumal kann man nicht auf die heutige Zeit übertragen.
Leidenschaft habe ich jedenfalls auf dem Platz in den letzten Jahren viel mehr gesehen, als ein "sich hängen" lassen.

und warum sich Poldi keinen Sportwagen kaufen darf, erschließt sich mir auch nicht :-D